Lektion 3
Formatierung II
Einführung Grafik




In der dritten Lektion erfahren Sie Folgendes:

  1. Überschriften
  2. Zeichensatz und Sonderzeichen
  3. Waagerechte Linien
  4. Zitate
  5. Blinkender/Laufender Text
  6. Grundeinstellungen für Text
  7. Grundwissen Grafik
  8. Einbinden von Grafiken in HTML-Dokumente
  9. Grafiken und Grafikprogramme

  10.  
Sie werden lernen, wie Sie Grafiken einbinden und diese ausrichten. Bilder und Grafiken dienen natürlich der Gestaltung und Verschönerung einer Webseite. Grafiken sollten aber auch immer eine Information, eine "Message" transportieren. Bedenken Sie beim Einsatz von Grafiken immer, welchen Zweck diese erfüllen sollen. Zunächst erfahren Sie, wie Sie mit Überschriften, waagerechten Linien und Zitaten wirkungsvoll Text gestalten können.
Überschriften

In HTML sind 6 Standard-Überschriften vorgegeben. Diese werden mit folgenden Tags eingeleitet:
<h6></h6> sehr klein
<h5></h5>
<h4></h4>
<h3></h3>
<h2></h2>
<h1></h1> sehr groß
Jede Überschrift ist automatisch ein eigener Absatz. 
 

Beispiel: 
 

<h1>

Eine Überschrift der Größe 1

</h1>

Die Ausrichtung der Überschrift kann durch das Attribut align = center left right bestimmt werden. Wird keine Ausrichtung gewählt, ist die Überschrift automatisch linksbündig.

Beispiel: 
 


<h3 align="right">

Eine Überschrift der Größe 3 rechtsbündig

</h3>
 
 

<h6 align="center">

Überschrift h6 zentriert
</h6>

Sie können Schriftgröße, -farbe und -art der Überschrift verändern. Verwenden Sie dazu das <font>-Tag innerhalb der <h?>-Tags:

Beispiel: 
 


<h3>

<font face="Arial">

Eine Überschrift der Größe 3 mit Arial-Schriftart

</font>
</h3>

Falls Sie verschachtelte Tags wie im Beispiel oben verwenden, achten Sie darauf, die Tags in umgekehrter Reihenfolge zu schließen! Konkret: Wenn Sie die Schriftart mittels font face nach dem Überschriften-Tag notieren, müssen Sie zunächst das font-Tag schließen und nachfolgend das Überschriften-Tag.
Zeichensatz und Sonderzeichen

Wie in der deutschen Sprache gibt es in anderen Sprachen typische Zeichen, die nur in dieser Sprache vorkommen. Beispiele sind ö, ä, ü. Damit diese Zeichen im Browser auch korrekt angezeigt werden, muss der richtige Zeichensatz eingestellt sein. Die Einstellung erfolgt im einleitenden Head-Tag der HTML-Datei:

Beispiel:
 


<HTML>
<Head>
<meta http-equiv="Content-Type"content="text/html; charset=iso-8859-1">
<Title>Seitentitel</Title>
</head>
<body>
</body>
</HTML>

Die Angabe für den Zeichensatz muss im Head der HTML-Datei stehen!

Durch die Angabe des Zeichensatzes (charset) werden alle deutschen Umlaute und das ß richtig dargestellt. Dieser Standard gilt ab HTML 4.0 und wird von den Browsern ab Version 4 interpretiert.
Notieren Sie diese Angabe in all Ihren HTML-Dokumenten, und Sie müssen sich um die korrekte Darstellung nicht mehr kümmern.

Ein HTML-Sonderzeichen ist bereits aus Lektion 2 bekannt: das geschützte Leerzeichen &nbsp;. 

Zeichen, die in HTML zur Steuerung von Befehlen dienen (< oder >), müssen stets als Sonderzeichen eingegeben werden. 
Um in Ihrem Dokument das Zeichen < zu erzeugen, geben Sie &lt; (engl. less than) ein.
Um in Ihrem Dokument das Zeichen > zu erzeugen, geben Sie &gt; (engl. greater than) ein.
 

Beispiel:
 


&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Hier klicken &lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;

Sieht im Browser so aus:

>>>>>> Hier klicken <<<<<< 
 

Weitere Sonderzeichen, die in HTML eine eigene Bedeutung haben, sind das &-Zeichen (in HTML &amp; ) sowie das " Zeichen (in HTML &quot;).
Wenn Sie Hans & Hans darstellen wollen, müssen Sie im HTML-Code Hans &amp; Hans eingeben. 
Geben Sie stets das führende & und das abschließende ; ein!
 

Weitere nützliche Sonderzeichen, die über einen eigenen HTML-Code verfügen, sind:
 

Zeichen Beschreibung HTML
§ Paragraph-Zeichen &sect;
© Copyright-Zeichen &copy;
® Registriermarke-Zeichen &reg;
° Grad-Zeichen &deg;
± Plusminus-Zeichen &plusmn;
² Quadrat-Zeichen &sup2;
µ Mikro-Zeichen &micro;
» Anführungszeichen rechts &raquo;
½ ein Halb &frac12;
× Mal-Zeichen &times;
÷ Divisions-Zeichen &divide;

Als eigene Datei:
Die komplette Liste mit Sonderzeichen

 

Waagerechte Linien

Mit waagerechten Linien lassen sich unterschiedliche Abschnitte optisch trennen. Das HTML-Tag ist <hr  (horizontal rule = waagerechte Linie). Dieses Tag hat kein Ende-Tag. Es wird automatisch ein neuer Absatz erzeugt, in dem die Linie dargestellt wird.

Die Länge der Linie wird über width eingestellt. Der Wert für die Breite kann in % oder Pixel eingeben werden:

Beispiel: 

 


<hr width="50%"

Erzeugt eine waagerechte Linie, die 50% der aktiven Breite belegt. Die Voreinstellung für die Linienbreite ist 100%.

Aussehen im Browser:


Die Positionierung der Linie erfolgt mit align.

Beispiel: 
 


<hr align="center" width="50%">

Erzeugt eine zentrierte waagerechte Linie, die 50% der aktiven Breite belegt.

Aussehen im Browser:


Die Linien-Höhe wird über das Attribut size eingestellt. Der Wert wird in Pixel angegeben. Die Voreinstellung für die Linienhöhe ist 2 Pixel.

Beispiel: 
 


<hr size="5" align="center" width="50%">

Erzeugt eine 5 Pixel hohe, zentrierte, waagerechte Linie, die 50% der aktiven Breite belegt.

Aussehen im Browser:



 

Die Linien werden von den Browsern als dreidimensionale Linien dargestellt. Um dies zu unterbinden, fügen Sie das Attribut noshade dem <hr> Tag hinzu.

Beispiel: 
 


<hr size="5" noshade align="center" width="50%">

Erzeugt eine 5 Pixel hohe, nichtschattierte, zentrierte, waagerechte Linie, die 50% der aktiven Breite belegt.

Aussehen im Browser:



 

Im Internet Explorer wird auch die Angabe der Linienfarbe interpretiert. Im Netscape Navigator bleibt die Farbangabe ohne Wirkung.

Beispiel: 
 


<hr color="#FF0000" size="5" noshade align="center" width="50%">

Erzeugt im Internet Explorer eine rote, 5 Pixel hohe, nichtschattierte, zentrierte, waagrechte Linie, die 50% der aktiven Breite belegt.



 

 

Zitate

Mit dem Tag <blockquote></blockquote>werden Zitate formatiert. Die Darstellung des Textes wird dabei dem Browser überlassen. Es soll nach HTML 4.0 eine Formatierung sein, die sich grundsätzlich von der üblichen Darstellung auffällig unterscheidet.
 
 
 

Beispiel: 
 


<blockquote>
Bumerang<br>
War einmal ein Bumerang;<br>
War ein Weniges zu lang.<br>
Bumerang flog ein Stück,<br>
Aber kam nicht mehr zurück.<br>
Publikum - noch stundenlang -<br>
Wartete auf Bumerang<br>
&nbsp;<br>
Ringelnatz
</blockquote>

sieht im Browser so aus:
Bumerang 
War einmal ein Bumerang; 
War ein Weniges zu lang. 
Bumerang flog ein Stück,
Aber kam nicht mehr zurück. 
Publikum - noch stundenlang -
Wartete auf Bumerang.

Ringelnatz 

Eine weitere Möglichkeit, um Textstellen in der Formatierung vom restlichen Dokument abzuheben, bietet das <pre> Tag. Damit wird präformatierter Text erzeugt. Die einzelnen Zeichen werden nicht entsprechend ihrer tatsächlichen Breite (proportional) dargestellt. Alle Zeichen werden dicktengleich angezeigt. Diese Art der Formatierung erinnert an die gute alte Schreibmaschine. Dicktengleich bedeutet, dass alle Buchstaben mit gleicher Breite dargestellt werden. Ein i wird genauso breit dargestellt wie ein m.

Beispiel: 
 


<pre>
Dieser Text sieht so aus, als wäre er mit Schreibmaschine geschrieben<br>
</pre>

sieht im Browser so aus:

Dieser Text sieht so aus, als wäre
er mit Schreibmaschine geschrieben

Weitere Tags für präformatierten Text:
<listing></listing>
<plaintext></plaintext>
<xmp></xmp>
Sie können diese Tags ausprobieren, sollten aber auf keinem Fall mit ihnen arbeiten, da sie wahrscheinlich in der nächsten HTML-Version nicht mehr berücksichtigt werden.

 

Blinkender/Laufender Text

Mit dem Tag <blink></blink> können Sie Text am Bildschirm blinken lassen.

Achtung:
Dieses Tag funktioniert nur im Netscape Navigator.

Mit dem Tag <marquee></marquee> können Sie Text über den Bildschirm laufen lassen.
Achtung:
Dieses Tag funktioniert nur im Interner Explorer und in den neuen Netscape Versionen.
 

Beispiel: 
 

<marquee>Dieser Text läuft nur im Internet Explorer</marquee>
<blink>Dieser Text blinkt nur mit Netscape</blink>

Dieser Text läuft nur im Internet Explorer
Dieser Text blinkt nur mit Netscape

Um in allen Browsern die gleiche Wirkung zu erzielen, sollten Sie auf diese speziellen Tags verzichten. Natürlich bietet Ihnen der Netscape Composer wie auch Microsoft Frontpage sein spezielles Tag an.
Grundeinstellungen für Text

Sie können in Ihrem Dokument mit <basefont size=2> die Standard-Schriftgröße auf 2 einstellen. Die Einstellung gilt ab der Position, an der sich das Tag befindet. Ein Ende-Tag ist nicht möglich. Wenn Sie die Standard-Schriftgröße auf 3 zurücksetzen wollen, müssen Sie <basefont size=3> einbinden. Gleiches gilt für die Schriftart und Schriftfarbe.

Sie können weiterhin mit dem font-Tag arbeiten, um spezielle Textstellen zu formatieren. 

Beispiel:
 


<basefont face="Courier">
Ab hier ist die Schriftart Courier
<font face="Arial">
mit Ausnahme 
</font> 
der zwei Worte.

Achtung!
Dieses Tag wird von Netscape nicht interpretiert.
Aufgabe!
  • Erstellen Sie eine Seite in HTML und publizieren Sie diese Seite im Internet. Wählen Sie hierfür einen einfachen Text aus einer Fachzeitschrift. 
    • Erzeugen Sie zwei Absätze und trennen Sie diese durch eine waagrechte Linie.
    • Geben Sie Ihrem Text eine Überschrift und formatieren Sie diese.
    • Verwenden Sie zur Formatierung mindestens zwei verschiedene Schriftarten.
    • Machen Sie Gebrauch von mindestens zwei Schriftgrössen und -farben.
    • Setzen Sie einzelne Wörter durch fette oder kursive Formatierung vom übrigen Text ab.  
  • Achten Sie beim Veröffentlichen im Internet auf Dateinamen: Groß-/Kleinschreibung (Windows ignoriert diese Unterscheidung, aber die Server im Internet nicht!).
  • Wählen Sie Dateinamen ohne Umlaute (kein ä ö ü im Dateinamen)
  • Verwenden Sie keine Sonderzeichen in Dateinamen wie & $ §. Erlaubt sind lediglich der Bindestrich - und der Unterstrich _ . Was lokal auf Ihrem Rechner funktioniert, muss im Internet nicht funktionieren!
  • Begnügen Sie sich mit maximal 8 Zeichen für den Dateinamen selbst, ohne die Dateiendung. Überprüfen Sie, ob Ihr Server längere Dateinamen zulässt!
  • Beachten Sie, nur die Endungen der Dateinamen *.htm oder *.html sind zulässig.
  • Egal, was nicht funktioniert, schicken Sie mir bei Schwierigkeiten eine E-Mail.
  • Beachten Sie, dass bei vielen Servern die Uhren nicht nach MEZ laufen, das Speicherdatum kann je nach geographischem Standort des Servers und Einstellung von Ihrer lokalen Uhrzeit abweichen.
Grundwissen Grafik

Es gibt nur zwei (drei) internettaugliche Grafikformate:

gif-Dateien

jpg-Dateien

(png-Dateien)

Die drei Formate unterscheiden sich in der Anzahl der möglichen Farben und der Größe der Grafikdatei. Alle drei Formate verwenden Komprimierungsverfahren, um die Dateigröße zu minimieren. 

Grafikdateien haben grundsätzlich den Nachteil, dass sie viel Speicherplatz benötigen. Alle drei Grafikformate komprimieren aus diesem Grund die Daten.

- gif - Format (Graphics Interchange Format)

In diesem Grafikformat sind nur 256 verschiedene Farben zulässig. Die Daten werden verlustfrei komprimiert. Die Komprimierung der Daten erfolgt nach einem rechtlich geschützten Algorithmus. Das Problem ist, dass nicht jedes Grafikprogramm dieses Format unterstützt.

Gif-Dateien haben folgende Merkmale:

  • Gif-Dateien können interlaced gespeichert werden. Dies bedeutet, dass die Grafik nicht zeilenweise, sondern schichtenweise aufgebaut wird: Die Grafik erscheint zunächst unscharf und wird zunehmend schärfer. Dies hat den Vorteil, dass die Grafik schon während des Ladevorgangs erkennbar dargestellt wird.
  • Mehrere Gif-Dateien können zusammenhängend gespeichert werden. Mehrere Einzelgrafiken bilden eine gemeinsame Datei, dadurch können Animationen erstellt werden, die sogenannten animierten Gifs.
  • In Gif-Dateien kann eine Farbe als transparent dargestellt werden. Dies hat zur Folge, dass diese Farbe durch die Hintergrundfarbe des Dokuments dargestellt wird.
Im Gif-Format werden Buttons (Schaltflächen), Symbole, Dots (Punkte), Bars (Linien) und Cliparts dargestellt.

- jpg oder jpeg - Format (Joint Pictures Expert Group)

Dieses Format erlaubt 16 Millionen verschiedene Farben. Die Kompression der Daten ist nicht verlustfrei, d.h. eine Grafik im JPG-Format muss nicht mit dem Original identisch sein.

In manchen Grafikprogrammen ist es möglich, den Komprimierungsfaktor einzustellen. Hierbei gilt grundsätzlich: 
Je höher der Kompressionsfaktor, umso schlechter die Qualität, der Unterschied zwischen Original und JPG-Datei wird größer.

Manche Grafikprogramme erlauben auch die Einstellung der DPI-Dichte (DPI = dots per inch, Punkte pro inch). Dahinter verbirgt sich die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) pro Inch (1 inch =2,5 cm). Konkret: 100 dpi sind 100 Bildpunkte pro 2,5 cm. Typische Werte für internettaugliche Grafiken liegen zwischen 50 und 100 dpi.

- png - Format (Portable Network Graphic)

Dieses Grafikformat versucht, die beiden Vorteile von gif und jpg zu vereinen: verlustfreie Kompression und 16 Millionen Farben.

Der Nachteil mit dem png-Format liegt bei älteren Browsern, die dieses Format nicht unterstützen - die Grafik wird nicht angezeigt.

Beachten Sie, dass insbesondere im IE auch andere Grafikformate angezeigt werden wie z.B. *.bmp (bitmap). Dies gilt allerdings nur für den Microsoft-Browser!

Einbinden von Grafiken in HTML-Dokumente

Das Tag zur Einbindung einer Grafik lautet:

<img src="bild1.gif">

Img steht für Image und src für source, also Bildquelle. Die Wertangabe für die Grafikquelle ist der eigentliche Dateiname der Grafik, hier dateiname.gif.

Weitere Tag-Attribute sind Grafikbreite (width) und Grafikhöhe (height). Diese Werte sind in Pixel anzugeben. Eine 400 Pixel breite und 50 Pixel hohe Grafik wird mit <img src="bild1.gif" width="400" height="50"> eingebunden. Die Angaben über Höhe und Breite sind nicht notwendig, der Aufbau einer Seite im Browser wird jedoch durch diese Angaben beschleunigt. Der Browser reseviert einen der Grafikgröße entsprechenden Platz im Anzeigefenster, während die Grafik selbst noch geladen wird. Fehlen die Angaben über Höhe und Breite, kann der Browser das Seitenlayout erst erstellen, wenn alle Grafikdateien geladen sind.

Beispiel:

 


<img src="bild2.gif" width="400" height="50">

Das Positionieren der Grafik erfolgt mittels align. Mit <img src = "name.gif" align =right> wird die Grafik rechts am Bildschirm ausgerichtet. 
Mögliche Werte für das Attribut align sind left, right. Die Voreinstellung ist left. 

Beispiel:
 


<img src="bild2.gif" align="right" width="400" height="50">

Mit dem Attribut alt kann bestimmt werden, welcher Text alternativ dargestellt werden soll, wenn die Grafik nicht gefunden wird. (Dieser Text erscheint auch am Bildschirm, solange die Grafik noch nicht geladen ist).

<img src="bild2.gif" width="400" height="50" alt="Text">

Mit den Befehlen hspace und vspace werden horizontale und vertikale Abstände um die Grafik definiert. Mit hspace =20 wird ober- und unterhalb der Grafik ein Bereich von 20 Pixel freigehalten. 

<img src="bild2.gif" width="400" height="50" hspace="20" 
vspace="20">

Mit dem Attribut border kann die Größe eines Rahmens um die Grafik bestimmt werden. Die Wertangabe erfolgt in Pixel.

<img src="bild2.gif" width="400" height="50" border="4">

Beachten Sie! 
Die Farbe des Rahmens wird vom Browser bestimmt. Setzen Sie die Rahmenbreite gezielt auf Null: border=0.
Wenn Sie unbedingt einen Rahmen um Ihre Grafik wollen, benutzen Sie ein Grafikprogramm, um diesen Rahmen um Ihr Bild zu erzeugen!

Tipp:
Für die Wahl von Dateinamen gelten die gleichen Regeln wie für HTML-Dateien:

  • Groß-/Kleinschreibung beachten (Windows ignoriert diese Unterscheidung, aber die Server im Internet nicht!).
  • Wählen Sie Dateinamen ohne Umlaute (kein ä ö ü im Dateinamen)
  • Verwenden Sie keine Sonderzeichen in Dateinamen wie & $ §. Absolut Tabu sind Leerzeichen in Dateinamen. Erlaubt sind lediglich der Bindestrich - und der Unterstrich _ . Was lokal auf Ihrem Rechner funktioniert, muss im Internet nicht funktionieren!
  • Begnügen Sie sich mit maximal 8 Zeichen für den Dateinamen selbst (ohne die Dateiendung). Überprüfen Sie, ob Ihr Server längere Dateinamen zulässt!
  • Beachten Sie die Endungen der Dateinamen: *.gif oder *.jpg sind zulässig.
Aufgabe:

Durchforsten Sie das Internet nach sogenannten Grafikarchiven (www.nulltarif.de oder www.kostenlos.de sind gute Ausgangspunkte). Laden Sie einige Grafiken herunter. Speichern Sie diese Grafiken in dem gleichen (!) Verzeichnis, im dem sich auch Ihre HTML-Dateien für die Tests befinden.
Binden Sie eine oder mehrere Grafiken in Ihr HTML-Dokument ein. Achten Sie darauf, dass HTML-Datei und Grafikdatei im gleichen Verzeichnis sind!
Verfolgen Sie die Wirkung der einzelnen Tag-Attribute. Schreiben Sie zusätzlich Text in Ihre Datei. Testen Sie vspace und hspace, border. Verschieben Sie die Grafik mit align. 

Um die Breite und Höhe Ihrer Grafiken zu ermitteln, verwenden Sie ein Grafikprogramm, das gif- bzw. jpg- Dateien anzeigt.
 
 
 
 

 

Grafiken und Grafikprogramme

Folgende Bezeichnungen für Internet-Grafiken haben sich eingebürgert:

Wallpaper: Hintergrundbild, farbige strukturierte Grafik als Hintergrundbild einer WebSite (jpg-Format)

Banner: Rohling (oder fertige Grafik) für Schaltflächen auf Navigationsleisten oder Werbebanner, auch animiert. (gif-Format)

Bars: Trennlinien für die optische Abtrennung in HTML-Dateien (jpg-, gif-Format)

Dots: Punkte, Aufzählungszeichen, Listenpunkte (gif-Format)

Cliparts: Bilder, Grafiken, Darstellungen (gif-Format).
 

Grafikprogramme

Bei der Vielzahl von Grafikprogrammen ist es etwas schwierig, alle beim Namen zu nennen:

Überprüfen Sie bitte selbst, ob Sie ein Grafikprogramm haben, welches gif- und jpg- Format unterstützt (Starten Sie das Programm. Öffnen Sie eine neue Grafik/Bild und speichern Sie. Bei der Auswahl des Dateiformats/Dateityps ganz unten in dem Auswahlfenster sollte jpg und gif möglich sein)
Seit Windows 98 können auch mit Paint *.gif- und *.jpg-Dateien geöffnet, verändert und gespeichert werden. Falls Sie kein Programm haben, womit sich die beiden Formate erstellen lassen, können Sie sich unter www.winsoftware.de umschauen und ein entsprechendes herunterladen. Wenn Sie wollen, können Sie sich Ihre Bilder auch im Web erstellen lassen (kostenlos natürlich) unter www.coolarchive.com

In der nächsten Lektion erfahren Sie, wie Grafiken eingebunden werden, die sich in anderen Verzeichnissen befinden, und Sie erstellen die ersten Hyperlinks.



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